Steilvorlage #11: Kapitän, Integrationsfigur und Publikumsliebling Enrico Valentini

FCN-Kapitän Enrico Valentini in der Steilvorlage

Er hat einen, seinen Traum Wirklichkeit werden lassen: Enrico Valentini, in Nürnberg geborener Sohn italienischer Eltern, hat beim 1. FC Nürnberg als kleiner Steppke das Kicken begonnen und ist schließlich bei seinem Traum-Verein Profi geworden. Ein besonderer sogar: Im aktuellen Team, das sich in dieser Saison trotz einiger Mühen vorzeitig den Klassenerhalt in der 2. Fußballbundeliga sicherte, ist er Kapitän, Integrationsfigur und Publikumsliebling.

Der Werdegang

Sein Wort wird gehört. Intern. Und auch draußen bei den Fans. Das hört sich jetzt nach stets aufwärts an. Aber den ein oder anderen Umweg musste Valentini schon gehen, um bei seinem ‚Club‘ zu landen. Der jetzt 32-jährige verließ 2010 den FCN. Zuerst für vier Jahre Richtung VfR Aalen. Dann ging es für drei Jahre zum Karlsruher SC. Wichtige Stationen für ihn, die ihn zu einem erfahrenen Spieler machten, der dann 2017 dahin zurückkehrte, wohin er schon immer wollte: In die 1. Mannschaft des 1. FC Nürnberg. Dort ist er bis jetzt und möchte auch in der kommenden Saison eine der Säulen sein, die dem Team halt geben.

„Der erste Eindruck zählt, der letzte bleibt“

Vorher aber gibt es noch wichtige Dinge zu tun. Nämlich die letzten beiden Spiele gegen Bochum und Hannover möglichst erfolgreich zu absolvieren, um Schwung und gute Stimmung mit in die Sommerpause und dann in die neue Saison zu nehmen. Das kann sehr wichtig sein, wie gerade in den letzten Jahren einige Teams bewiesen haben. Ihm ist es sehr wichtig in den letzten verbleibenden Spielen einen guten Eindruck zu hinterlassen und die guten Leistungen mit in die Sommerpause zu nehmen.

Das Quarantäne-Hotel

Aufgenommen wurde diese Folge im Quarantäne-Hotel. Dort müssen die Erst- und Zweitligakicker jetzt bis zum Saisonende sein, um einen Corona-freien Spielbetrieb bis zum Saisonende zu gewährleisten. Für viele Profis sind solche Gespräche wie unser Podcast Pflichttermine. Nicht so für Enrico Valentini. Das merkt man ihm an. Er nimmt sich viel Zeit. Das Fragen-Ping-Pong macht ihm Spaß, gerne entscheidet er sich bei ‚Was magst du lieber‘-Fragen zwischen italienischen und deutschen Dingen, beantwortet auch eingesendete Fragen der Zuhörer*Innen. Spannend: Er gibt auch offen Einblicke in sein Seelenleben, wenn es Niederlagen und Kritik hagelt. Bei allem, was bei schlechter Performance des Teams auch berechtigt sein mag, bittet er die Kritiker*Innen: „Bleibt bitte fair und verliert den Spieler als Mensch nicht aus dem Blick. Denn das bleibt er: Ein Mensch mit Emotionen und Gefühlen. Daran ändert auch das Geld nichts.“

Gemeinsam mit Dirk lässt Enrico die Saison Revue passieren, spricht auch über die drei jetzt scheidenden FCN-Kollegen Hanno Behrens, Georg Margreitter und Lukas Mühl, die für ihn zu Freunden geworden sind. „Das ist selten im Profi-Fußball“, sagt er.
Das Gespräch von Dirk mit Enrico Valentini: Ein interessanter, informativer, kurzweiliger und auch unterhaltsamer verbaler Kick, der so lange dauert, wie eine Halbzeit bei der schönsten Nebensache der Welt: Dem Fußball. Und ein klein wenig können Zuhörer*Innen ganz am Anfang auch ihre Italienischkenntnisse testen…. Grazie Enrico e ora buon divertimento ad ascoltare!

 


 

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