RUN #60: Was Corona mit unserer Psyche gemacht hat

Buch-Autor und Mental-Coach „Just George“ zu Gast im RUN Podcast

Restaurants und Bars sind wieder geöffnet, die Maskenpflicht wird immer weiter aufgelockert und auch die Sozialisierung nimmt wieder zu – gefühlt ist das Ende der Pandemie fast erreicht. Und nun? Können wir einfach zurückkehren in eine „normale Welt wie vor Corona“? Und was hat diese Pandemie eigentlich mit unserer Psyche gemacht? Um diesen Themen auf den Grund zu gehen, ist Buch-Autor und Gründer eines Instituts für mentale Gesundheit  „Just George“ zu Gast im RUN Podcast.

Digitale Therapiestunden

Mit seinem Institut für mentale Gesundheit bietet „Just George“ Beratungen, Seminare & Talk-Abende sowohl für Betroffene depressiver Krankheiten als auch für deren Angehörige. Normalerweise finden derartig vertrauliche Gespräche in Person statt, doch wie auch Unternehmen anderer Branchen musste George hier umdenken und auf digitale Therapiestunden switchen. Und das mit vollem Erfolg: Statt einer Hemmschwelle helfe die „Anonymität“ im Netz vielen Teilnehmern sich zu öffnen und mitzuteilen.

Angehörige wollen alles richtig machen… und machen alles falsch

Vor allem die Talk-Abende für Angehörige werden häufig aufgesucht. Denn auch Angehörige wissen oft nicht, wie sie mit dieser Situation umgehen möchten. Aus Erfahrung weiß George: „Angehörige wollen alles richtig machen… und machen alles falsch“. Häufig führe der Drang zu helfen dazu, dass man die Betroffenen einengt und diese sich als Reaktion noch weiter zurückziehen. Die Devise lautet also: Hilfe anbieten, Freiraum geben und die betroffene Person auf einen zukommen lassen – aber auch George gibt zu, dass das oft leichter gesagt als getan ist.

Die Konfrontation mit sich selbst

Ausgangsbeschränkungen, Home-Office, Mindestabstände – die Corona-Pandemie hat uns alle gewissermaßen gezwungen, alleine zu sein. Und genau hier beginnt die Konfrontation mit sich selbst. Probleme und Ängste, die man vor der Pandemie gerne im schnelllebigen und dauerbeschäftigten Alltag verdrängt hat, kamen jetzt zum Vorschein – für George einer der Hauptgründe, warum Menschen während der Corona-Pandemie depressiv geworden sind.

Aber auch wenn die Konfrontation mit sich selbst viele vor Herausforderungen gestellt hat, so haben wir in einer Instagram-Umfrage doch auch viele positive Berichte von unseren Abonnenten bekommen. Mehr Sport, ein verbessertes Verhältnis zu Geliebten oder auch ein neuer Fokus im Beruf – auch George weiß: Bei Rückschlägen geht es nicht darum zu fallen, sondern danach wieder gestärkt aufzustehen.

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