GELB #4: Wie die Spieleentwickler ‚Pixel Maniacs‘ mit TikTok Millionen erreichen

Benjamin Lochmann, Geschäftsführer von Pixel Maniacs, zu Gast bei GELB

In der 4. Ausgabe unseres Digital-Podcast ‚GELB‘ ist Benjamin Lochmann, Gründer und Geschäftsführer von Pixel Maniacs zu Gast. Der Macher des Indie-Game Spielestudios aus Nürnberg ist unter anderen auch für sein Projekt “Homepage-Baukasten.de” bekannt, das überregional für Aufmerksamkeit sorgte. Mittlerweile beschäftigt sein Unternehmen ein 7-köpfiges Team in Nürnberg. Im heutigen Gespräch teilt Ben nicht nur Insights zur hart umkämpften Gaming-Branche und seinen besonderen Werdegang – er verrät uns außerdem, wie er es geschafft hat, mit TikTok Millionen Menschen zu erreichen.

Der Weg in die Gaming-Welt

Ben erinnert sich noch gut an seine allererste App „Mäxchen“. Auf einer einsamen und langen Zugfahrt nach Berlin hatte er sich die „zusammengeklickt“ und anschließend online gestellt. Als die ersten Einnahmen eintrudelten, wusste Ben, dass in diesem Markt mehr Potential steckt. Einige tolle Apps später entschied sich das Team rund um Ben, bei einem GameJam teilzunehmen, bei dem sich Spieleentwickler zusammenfinden, um in kürzester Zeit ein Spiel zu kreieren. Und auch wenn Ben sein erstes Spiel, das im Rahmen eines GameJam entstanden ist, als ‚totalen Flop‘ bezeichnet, so sollten erfolgreichere Spiele folgen. Spiele, die dann nicht nur auf PC und Smartphone, sondern auch auf Konsolen, wie der Nintendo Switch oder der Playstation 4 verfügbar gemacht wurden. „Echte Spiele eben“, sagt Ben.

Vermarktung via TikTok

Wie bei vielen anderen Branchen, wird auch die Gaming-Branche von den Big Playern dominiert. Da muss man sich als kleines Indie-Game Studio natürlich etwas einfallen lassen, um mithalten zu können. Im Falle von Ben und Pixel Maniacs lautet die Antwort TikTok. Denn hier konnte sich Ben in den letzten Monaten mit knapp 91.000 Followern und knapp 1,3 Millionen Likes einen starken Channel aufbauen. Entstanden sei die Idee dadurch, dass er bei den GameJams nicht wirklich was zu tun hatte. So filmte er also fleißig spannende und interessante Sequenzen und lud diese auf TikTok hoch. Die Resonanz auf seine Gaming-Videos war sofort überwältigend. Den größten Vorteil bei TikTok sieht Ben darin, dass man „aus der eigenen Followerschaft ausbrechen kann“. Mittlerweile wird Ben sogar bereits auf der Straße von seinen Followern erkannt. Auch bekannte Magazine, wie t3n, berichteten bereits über seinen Erfolg auf der Video-Plattform.

„Tausende Fails“

Was nach einer steilen Erfolgsstory klingt, erlebte aber laut Ben natürlich auch „tausende Fails“, die er gerne mit unseren Zuhörern teilt. So erinnert sich der Spieleentwickler beispielsweise an eine Budgetschätzung im Rahmen des Spiels ‚Cant drive this‘, die er im Vornherein an seine Förderer, den FFF Bayern, abgeben sollte. Mit seiner „konservativen Planung“ sollte sich Ben um fast 100% verschätzen. Denn statt der veranschlagten 280.000€ steht das Nürnberger Unternehmen nun bei knapp 500.000€. Ein Learning, dass für Pixel Maniacs aber keine Folgen nach sich zog, denn glücklicherweise konnte er die Kosten für das mittlerweile sehr erfolgreiche Spiel durch andere App- und Spieleeinnahmen kompensieren.

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