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Vom Hobby zum Erfolg: Nürnbergs rappender Pilot „JETLAG“

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Ja, der Lockdown hat unser Leben nachhaltig verändert. Kein Urlaub, keine Party, keine Bars – das kann auf Dauer ganz schön ätzend sein. Aber eine gute Sache muss man der Pandemie lassen: Wir hatten durch Kurzarbeit und mangelnder Optionen zur Freizeitgestaltung richtig viel Zeit, neue Hobbies auszuprobieren – doch irgendwann hat man jedes Home-Workout ausprobiert, jedes Bananenbrot gebacken und die Wohnung steht voller Pflanzen. Spätestens dann wird es unserer Meinung nach Zeit, die Liebe für frühere Hobbies wiederzuentdecken.

Auch einem Nürnberger Piloten hat Corona übel mitgespielt. Der 26-Jährige „JETLAG“, wie er sich selber nennt, erfüllte sich vor zwei Jahren einen Kindheitstraum, indem er erster Offizier eines Passagierflugzeugs wurde. Seitdem fliegt er als Co-Pilot ab Deutschland um die Welt – zumindest bis Corona das Fluggeschehen vor einem Jahr so ziemlich auf Eis legte. 

Davon ließ „JETLAG“ sich aber nicht herunterziehen. Er nutzte die neu gewonnene Freizeit, um sich auf seine zweite große Leidenschaft zu fokussieren: die Musik. Denn die hatte ihn seit seiner Kindheit begleitet, war allerdings aus Zeitgründen während seines Studiums ziemlich auf der Strecke geblieben. Mr. Jetlag, wie er sich selbst nennt, sagt dazu:

„Seit meinem 7 Lebensjahr bin ich mit der Musik aufgewachsen und habe angefangen, die türkische Gitarre (Saz) zu lernen/spielen. Noten lesen konnte ich nicht wirklich, daher habe ich immer nach dem Gehör gespielt. Neben dem Saz habe ich mich auch am Cello, der Akustikgitarre und am Schlagzeug versucht. Jedoch wurde das zeitintensive und anspruchsvolle Studium dann natürlich vorgezogen, da das Fliegen das Größte und Schönste für mich war und immer sein wird.“

Schon 2019, nach Ende der Studienzeit, hatte der Co-Pilot wieder angefangen, Songtexte zu schreiben. Die Mischung an Leidenschaft, musikalischem Talent und dem Support seiner Freunde bringen uns zum 26. März 2021: An diesem Tag veröffentlichte er seine erste Single „Cali Cali“ inklusive professionell produziertem Musikvideo:

 

 

 Großes Thema seines Debüts ist – wie könnte es anders sein – sein Job:

„Meine Songs umfassen viele Themen, aber natürlich auch meine Perspektive und das Fliegen. Ich stehe noch ganz am Anfang mit meinem ersten Song, jedoch habe ich große Ziele vor Augen. Aber alles mit der Zeit. Natürlich ist es meine größte Leidenschaft, zu fliegen – das kann und wird mir hoffentlich keiner wegnehmen –, aber mein Hobby mit dem Fliegen zu vereinen, ist das Schönste was mir passieren kann.“

Innerhalb von 24 Stunden sammelte der fliegende Rapper mehr als 2.300 Views auf YouTube, auf Instagram hat er inzwischen mehr als 14.000 Follower. Das kann sich sehen lassen! Wir sind gespannt, welche Talente Corona in der Metropolregion noch zu Vorschein bringen wird – vielleicht ist diese Story von „JETLAG“ eine Inspiration für dich, auch dein Hobby von früher wieder aufleben zu lassen und deine Zukunft ganz neu zu gestalten.

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